Kopenhagen im Winter: Walking in a Windy Wonderland

Minusgrade, eisiger Wind, zitternde Körper: Manchmal war es uns im winterlichen Kopenhagen eher danach, von Café zu Café, oder von Chai Latte zu Ingwertee zu stürmen, als die Stadt zu erkunden. Dennoch hat Kopenhagen im Winter seinen Reiz, wie unsere Galerie aus der dänischen Hauptstadt zeigt – vom Joint in Christiania bis zum WC-Bereich mit der Extraportion Charme. Geschrieben von John & Marc.

Kopenhagen im Winter

Kopenhagen im Winter: Die Bäume sind zwar kahl, doch die dänische Hauptstadt hat auch in der kalten Jahreszeit ihren Reiz.

Kopenhagen im Winter: Ein subtiles Highlight

Kopenhagen im Winter

Wir beginnen unseren Rundgang durch Kopenhagen im Winter mit einer seiner subtilen Sehenswürdigkeiten: die Straßenlaternen.

Kopenhagen im Winter

Auf die hängenden Lampen trifft man quasi überall im Stadtbild, wie hier im szenigen Bezirk Nørrebro.

Kopenhagen im Winter

Im Zusammenspiel mit der traditionellen Architektur versprüht Kopenhagen im Winter eine ganz eigene Atmosphäre.

Königliches Schloss Amalienborg

Kopenhagen Amalienborg Frederikskirken

Schloss Amalienborg ist die Stadtresidenz der dänischen Königsfamilie und liegt in unmittelbarer Nähe der Frederikskirken.

Kopenhagen im Winter

Ein royaler Höhepunkt im winterlichen Kopenhagen: Jedes Jahr am Neujahrstag lädt Schloss Amalienborg zum Neujahrsempfang. Während eines Stadtbummels am Abend wurden auch wir Zeuge davon, denn der zentrale Platz bleibt für Schaulustige geöffnet.

Kopenhagen Amalienborg

Ein weiteres Highlight in Kopenhagen im Winter ist die Wachablösung, die jeden Tag stattfindet, solange die königliche Familie auf Amalienborg anwesend ist.

Kontrast: Rebellisches Christiania

Kopenhagen im Winter

Seit 1971 existiert inmitten von Kopenhagen die Freistadt Christiania. Es handelt sich hierbei um eine staatlich geduldete autonome Gemeinde. Foto: Kieran Lynam, Christiania, Flickr

Kopenhagen Christiania Street Art

Im Inneren von Christiania ist das Fotografieren verboten. Ein Grund dafür sind die öffentlichen Cannabis-Buden, an denen man auch im Winter ohne Probleme den einen oder anderen Joint erwerben kann (Stand: 2016).

Kopenhagen im Winter

Christiania fühlt sich im Übrigen nicht als Teil der Europäischen Union. Am Ausgang wird man mit einem Schild mit der Aufschrift „You are now entering the EU“ verabschiedet.

Kopenhagen im Winter: Kanalviertel Christianshavn

Kopenhagen Schmetterlingsbrücke

Der Stadtteil Christianshavn wird durch mehrere Kanäle durchzogen und bildet so zahlreiche kleine Inseln, wie hier an der Schmetterlingsbrücke.

Kopenhagen im Winter

In Richtung Öresund geht es in Christianshavn recht industriell zu, Lagerhallen und Backsteinbauten erinnern an die lebendige Fischereizeit des Bezirks.

Kopenhagen im Winter

Viele der Hallen sind längst mit neuem Leben erweckt worden. Auf der „Papierinsel“ Papirøen etwa kommen auch Street-Food-Fans auf ihre Kosten.

Torvehallerne: Markthallen mit Stil

Kopenhagen Torvehallerne Rosen

In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Nørreport laden die Toverhallerne Markthallen zum Einkauf frischer Lebensmittel und mehr. Ein bisschen Frühling im Winter in Kopenhagen!

Kopenhagen im Winter

Egal ob Smørrebrød, frische Nudeln oder handgebrühter Kaffee: Seit 2011 gehören die Markthallen zu den kulinarischen Hotspots von Kopenhagen.

Kopenhagen im Winter

Gut besucht: Die Torvehallerne sind auch im Kopenhagen im Winter ein beliebtes Ziel für Einheimische, Foodies und Touristen.

Kopenhagen im Winter: Hinter den Fassaden

Kopenhagen im Winter

Das dänische Außenministerium versprüht das, was man erwartet: Weltoffenheit. Nicht.

Kopenhagen im Winter

Noch zum Neujahrstag war auch Kopenhagen ohne Festbeleuchtung nicht vorstellbar.

Kopenhagen im Winter

Muss man mögen: Symmetrische Backsteinarchitektur in Kopenhagen.

Nyhavn: Kopenhagen ikonisch

Kopenhagen Nyhavn Schiff

Kopenhagens „neuer Hafen“ Nyhavn gehört definitiv zu den meist fotografierten Sehenswürdigkeiten der Stadt – auch im kalten Winter.

Kopenhagen im Winter

Farbtupfer im winterlichen Kopenhagen: Der Nyhavn besticht mit seinen farbenfrohen Fassaden in Kombination mit maritimer Atmosphäre.

Kopenhagen Nyhavn

Kopenhagen, wie man es aus „Frauen-“ und Apothekenzeitschriften kennt. Auch im Winter zeigt der Nyhavn Kopenhagen von einer seiner wohl schönsten Seiten.

Café-Tipp: Skyler’s

Kopenhagen im Winter

Das Gute an Kopenhagen im Winter: Man findet viele Cafés und Bars mit entspannter Stimmung vor, wie hier das Skyler’s an der Gyldenløvesgade. Das Skyler’s hat inzwischen leider geschlossen, insbesondere in Nørrebro findet man jedoch etliche Cafés und Bars, die zum Verweilen einladen.

Kopenhagen im Winter

Selbst der WC-Besuch versprühte im Skyler’s gewissen Charme. Kopenhagen im Winter, das bedeutet auch genügend Gelegenheiten, gemütliche Stunden in den Cafés der dänischen Hauptstadt zu verbringen.

Zu guter Letzt

Kopenhagen im Winter

Der Beweis, wie kalt es war: Selbst die Sprösslinge des Nil-Gottes an der Dronning-Louises-Bro griffen zur winterlichen Mütze.

Fazit: Es war eine sehr schöne Zeit, die wir trotz Winter in Kopenhagen verbringen durften. Aber eines ist sicher: Kopenhagen hat noch viel mehr zu bieten, weshalb wir sicher zurückkehren werden – dann aber im Sommer, wenn die Zeit im Freien nicht mit kalten Ohren verbunden ist. Übrigens: Zum Jahreswechsel 2015/2016 entdeckten wir auch ein 1 THING TO DO für Silvester in Kopenhagen. Schon gelesen?

Reisen um zu reisen!
John & Marc

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Kopenhagen im Winter

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8 Gedanken zu “Kopenhagen im Winter: Walking in a Windy Wonderland”

  1. Anna says:

    Die Straßenlaternen haben mich auch extrem fasziniert. Gut zu wissen, dass mir das nicht allein so ging! 😉
    Nach Kopenhagen muss ich auch unbedingt noch einmal – ich hätte niemals gedacht, dass diese Stadt so viel zu bieten hat…

    Herzlich,
    Anna

    1. 1 THING TO DO says:

      Mir ist erst nach der Zeit in Kopenhagen aufgefallen, dass wir so ähnliche Lampen auch im Büro hängen haben. Machen auf jeden Fall was her!

      Liebe Grüße 🙂

  2. Anonymous says:

    Uhhhh! Das gefällt mir gut! 🙂

    1. 1 THING TO DO says:

      Merci! 🙂

  3. Christine Kohnen says:

    Hallo! In Kopenhagen gibt es noch viele Dinge zu tun, z.B. eine Besichtigung von Christiansborg und Schloss Rosenborg mit den Kronjuwelen. Nicht zu vergessen: Die kleine Meerjungfrau. Außerdem kann man mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem nach Roskilde fahren. In der alten Wikingerstadt mit dem ehrwürdigen Dom fanden 20 Könige und 17 Königinnen ihre letzte Ruhestätte.
    Also viel Spaß, wenn es im Sommer ins „wonderful Kopenhagen“ geht.
    Christine und Heinz

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke für die Tipps! Behalten wir uns für nächstes Mal im Hinterkopf. 🙂

  4. Suzy says:

    Tolle Bilder mit klasse Perspektiven. V.a. der Platz der Amalienborg!
    Ich liebe Eure Streetart Bilder. Für die habe ich auch überall einen Blick <3
    Das Telefon ist wahrscheinlich nicht mehr in Betrieb? 🙂

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke dir! Street Art geht immer… 🙂

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