Kiew Reisebericht

„Was wollt ihr bitte in Kiew?“ – Unsere Entscheidung, die ukrainische Hauptstadt zu besuchen, löste im Vorfeld der Reise überwiegend Erstaunen aus. Ein Trip in die Ukraine, wo dort doch Krieg herrscht? Vor Ort lernten wir eine westliche, junge Stadt kennen, die nicht nur feiern, sondern auch abschalten kann. Unser Kiew Reisebericht über Brotlimonade, Meerrettichschnaps und einen waghalsigen Flug über den Dnepr. Geschrieben von John.

Einstieg: Alles ganz schön günstig in Kiew

Erste Station unseres zweiten Trips durch den Südosten Europas ist die ukrainische Hauptstadt Kiew. Vom kleinen und äußerst übersichtlichen Flughafen Schuljany fahren wir per Uber-Taxi direkt zur Wohnung unserer Gastgeber in der Nähe des Olympiastadions. Olympiastadion? Richtig gehört: Obwohl Kiew noch nie Austragungsort der Olympischen Spiele war, steht mitten im Stadtzentrum das Olimpijskyj-Stadion.

Die Fahrt zu unseren Gastgebern kostet uns gerade einmal 1,50 Euro. In Berlin hätten wir für dieselbe Strecke locker das Zehnfache geblecht. Zur richtigen Einordnung: Von unseren Gastgebern erfahren wir später, dass ein Monatslohn von 500 Euro in Kiew schon puren Luxus bedeutet. Für Reisende aus Deutschland ist Kiew folglich ein günstiges Pflaster. Eine Ubahnfahrt kostet umgerechnet 15 Cent, die Schachtel Kippen 50 Cent. Heißt: Wir gönnen uns hier so richtig.

Restaurant-Tipp: Zu Tisch bei „Katjuscha“

Unsere Gastgeber laden uns am Abend auf eine Zeitreise zu „Katjuscha“ ein, eine Restaurantkette, die die sowjetische Tradition kulinarisch aufrecht erhalten möchte. Neben Wareniki, den ukrainischen Pelmeni, teilen wir uns einen Teller Sálo, was nichts weiteres ist als Speckstreifen garniert mit üppigen Scheiben Knoblauch. Ein neuerlicher Beweis dafür, dass man jedes Gericht vollenden kann, wenn man nur genügend Knoblauch dazu schmeißt.

Noch einprägsamer jedoch sind diese furchtbaren vier Centiliter Meerrettichschnaps, den unsere Gastgeber uns besonders ans Herz legen. Dieser schmeckt nicht nur, wie er klingt, sondern eigentlich noch viel schlimmer. Ziemlich angewidert von den ersten Tropfen überlasse ich Marc gern mein Glas. Natürlich lässt er sich nicht lumpen, mit nun der doppelten Menge jenes beißend scharfen Getränks seine Speiseröhre verätzen zu lassen.

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Blick über den Fluss Dnepr und die Skyline von Kiew vom Plateau des Bogens der Völkerfreundschaft aus gesehen.
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Die Restaurantkette Katyusha setzt nicht nur kulinarisch, sondern auch optisch auf Nostalgie. Credits: Burlaki.com

Kiew Reisebericht, Tag 1: Von „Mutter Heimat“ zum Dnepr

Startpunkt Mother Motherland

Im Vorfeld unserer Erkundungstour am nächsten Tag lassen wir uns von unseren Gastgebern ein paar Empfehlungen geben. Wir starteten am Denkmal Rodina-Mat, auf Deutsch „Mutter Heimat“, auf Englisch nicht besser zu übersetzen als mit „Mother Motherland“. Zum ersten Mal fällt uns hier auf, dass wir es hier mit einer deutlich militarisierteren Gesellschaft zu tun haben als daheim. Und fühlen uns dabei nicht wirklich wohl.

Anschließend besuchen wir das prächtige Kiewer Höhlenkloster Lavra, ein riesiger Komplex mit mehreren prunkvollen Sakralgebäuden. Wir schlängen uns durch die Straßen der Stadt, vorbei am berühmt berüchtigten ukrainischen „Prügelparlament“, und erreichen schließlich die Gegend rund um den Majdan.

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Die Mutter-Heimat-Statue befindet sich auf einem weiten, ruhigen Areal mit Blick auf den stets präsenten Dnepr.
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Vom Kiewer Höhlenkloster aus hast du einen atemberaubenden Blick auf den Dnepr und zurück in Richtung Mutter Heimat.

Majdan: Platz mit Geschichte

Die Gehwege hinunter zum Unabhängigkeitsplatz sind beiderseits gefüllt mit Blumen und Bildern. Überreste von Barrikaden sind zu sehen. Wir finden uns in der Allee der Helden der Himmlischen Hundert wieder (auf ukrainisch „Heroyiv Nebesnoyi Sotni Alley“). Portraits zeigen die Gesichter jener über 100 Menschen, die bei den Majdan-Protesten, dem sogenannten „Euromajdan“, zwischen November 2013 und Februar 2014 ums Leben kamen. Diese Aktivisten, Soldaten und Polizisten werden in Kiew heute als die „Himmlischen Hundert“ bezeichnet.

Einerseits wirkt diese Straße auf uns wie ein staatliches Mahnmal, welches mit Fähnchen und Wimpeln in den ukrainischen Farben Blau und Gelb derart patriotisch ausgeschmückt ist, dass sich die Szene irgendwie merkwürdig und ungewohnt anfühlt. Andererseits kommen in uns aber auch sentimentale Gefühle auf, die sich am Ende der Straße weiter verstärken: Direkt gegenüber vom Majdan, einer der zentralen Sehenswürdigkeiten in Kiew mit turbulenter Geschichte, befindet sich eine Blumenuhr. Das Besondere: Ihr Ziffernblatt wird in Form von gelben Sternen dargestellt. Der Hintergrund ist dunkelblau. Die Uhr symbolisiert die europäische Flagge.

Begegnung mit Europa

Beim Anblick von Blumenuhr, Barrikaden und Portraits macht es so richtig Klick in unseren Köpfen. Wir haben das Gefühl erst jetzt zu verstehen, was hier eigentlich los war und welche Bedeutung das hat, auch für uns. Hier am Majdan und in den Straßen drum herum haben teilweise mehr als eine halbe Million Menschen demonstriert, unter anderem für die Annäherung an Europa und seine Werte. Dutzende Menschen opferten ihr Leben für Freiheit, Demokratie, für soziale Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit.

Da standen wir nun mit diesen Gedanken auf dem Majdan. Berührt vom Willen der Menschen und vom Ausgang der Proteste, der die Ukraine letztlich spaltete, die Annexion der Krim mit sich brachte und für einen Tiefpunkt in der Beziehung zwischen Europa und Russland sorgte. Aber auch voller Wut auf die Menschen, die in Deutschland und anderen mittel- und westeuropäischen Ländern gegen europäische Grundwerte auf die Straße gehen.

Auch solche Momente zeichnen das Reisen aus. Reisen, das bedeutet nicht nur Unterhaltung und Entspannung, sondern auch Lernen und Verstehen. Das Beobachten, was solche Eindrücke mit einem machen und zu welchen Gedanken sie führen. Für uns beide waren die Blumenuhr, der Besuch des Majdan und das Innehalten auf der Allee der Helden der Himmlischen Hundert ein besonderer Moment, der uns ein weiteres Mal bewusst werden ließ, wie gut es uns eigentlich geht. Aber auch, dass nicht alles selbstverständlich ist. Gerade in diesen Zeiten bedeutet die Aufrechterhaltung von Frieden und Freiheit auch ein großes Stück Arbeit für uns alle.

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Vor zwei Jahren Schauplatz der Euromajdan-Proteste: Der Majdan Nesaleschnosti, zu Deutsch „Platz der Unabhängigkeit“.
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Auf dem Majdan grüßt die „Goldelse“ Kiews, das 63 Meter hohe Unabhängigkeitsdenkmal der Ukraine.

Trubel unterm Bogen der Völkerfreundschaft

In Gedanken vertieft setzen wir unseren Stadtspaziergang fort und landen schließlich am Bogen der Völkerfreundschaft. Ein krasser Kontrast tut sich auf: Das Denkmal in Sowjet-Look wurde einst im Zeichen der tiefen Freundschaft von Ukrainern und Russen errichtet. Rund um den 60 Meter hohen Titanbogen versprühen außerdem Fahrgeschäfte, Imbissbuden und ein Outdoor-Turn-Event entspannte Volksfeststimmung.

Als kleine Adrenalinjunkies triggert uns jedoch vor allem der SkyPark Trolley an: Per Zip-Line kannst du über einen halben Kilometer über dem Dnepr schweben! Einzig: Die Schlange ist uns angesichts von mehr als 30 Grad im Schatten einfach viel zu lang. Wir beschließen, die Fußgängerbrücke auf die Flussinsel Truchaniw zu nehmen und nähern uns so zum ersten Mal unserem 1 THING TO DO für die ukrainische Kapitale.

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Unser Kiew Reisebericht geht weiter auf dem Areal rund um den Bogen der Völkerfreundschaft, wo man Imbissbuden, Fahrgeschäfte und ein bisschen Street Art findet.
Denkmal der Völkerfreundschaft Kiew
Das Denkmal der Völkerfreundschaft wurde anlässlich der 1.500-Jahr-Feier Kiews errichtet und 1982 fertigstellt.

Baden in Kiew: Insel Truchaniw

Auf der 450 Hektar großen Insel inmitten des Dneprs befindet sich der längste Sandstrand Kiews. Wir suchen uns ein feines Plätzchen, um uns zu sonnen, ein bisschen zu schlummern und später den Sonnenuntergang zu beobachten. Vom Bad im Dnepr rieten unsere Gastgeber allerdings aufgrund der im September kräftig blühenden Algen ab. Einige Einheimische hielt dies allerdings nicht ab, und so fanden wir uns mitten in der 2,8-Millionen-Stadt überraschend in einem typischen Strandgewusel wieder.

Auf dem Weg zurück zu unseren Gastgebern überqueren wir noch einmal die Parkovy-Brücke. Wir halten immer wieder an, um Farbenmalereien der bereits untergegangenen Sonne über dem Kiewer Stadthimmel zu genießen. Eine vierköpfige Band aus Straßenmusikern untermalt den Moment mit einem ziemlich experimentellen Electro-Sound.

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Die Flussinsel Truchaniw ist die größte Insel des Dnepr in Kiew und verfügt über feine Sandstrände.
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Truchaniw erreicht man unter anderem über die Parkowy-Brücke. Auf der Insel angekommen, fällt der Blick sofort zurück auf den Bogen der Völkerfreundschaft.

Kiew Reisebericht, Tag 2: Entdeckungen auf Insel Truchaniw

Per Zip-Line über den Dnepr

Angesichts der riesigen Fläche der Insel entschließen wir uns, tags darauf an Ort und Stelle weiter auf Erkundungstour zu gehen. Dieses Mal allerdings entscheiden wir uns für den Luftweg und sausen in Windeseile per Seilrutsche über den Dnepr. Drei, zwei, eins: Hände hoch und abgeflogen!

Unter uns blaues Wasser. Hinter uns der Titanbogen. Links von uns die Skyline von Kiew. Zack, zack, zack. Mit jedem Millimeter nehmen wir mehr Fahrt auf. Erst wenige Meter vor Ende des Flugs über den Dnepr werden wir abrupt abgebremst und unsere Beine in die Luft katapultiert. Ein Moment des Nervenkitzels. Unser 1 THING TO DO? Nein. Der Flug war viel zu kurzweilig, um den Moment wirklich zu genießen.

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Hände hoch und abgeflogen! Mit der Seilrutsche am Bogen der Völkerfreundschaft legt man mehr als 500 Meter im Sauseschritt zurück, der größte Teil davon verläuft über den Dnepr.
Der Dnepr, hier von der Moskauer Brücke aus gesehen, ist mit einer Länge von 2.201 Kilometern der drittlängste Fluss Europas.

Insel Truchaniw: Raue Natur inmitten der Stadt

Als wir den Boden wieder unter unseren Füßen spüren, holen wir uns mit leicht wackeligen Knien erst mal einen Becher Kwas, das ukrainische Volksgetränk schlechthin. Die prickelnde, braune Limonade aus Brot (!) gibt es in Kiew an jeder Ecke frisch gezapft zu kaufen. Einmal genippt, vergessen wir schnell, dass wir hier gerade flüssiges Brot trinken, und waren geneigt, an jedem weiteren Kwas-Stand abermals Halt zu machen.

Mit einem Becher Kwas in der Hand überrascht uns Truchaniw inmitten der Metropole Kiew nun mit jeder Menge Natur. Damit meine ich nicht angelegte Parks, künstliche Alleen oder Blumenbeete, sondern dichte Wälder, trübe Teiche, überwucherte Trampelpfade, matschigen Schlamm und chaotisch umher schwirrende Libellen.

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Unterwegs auf den Trampelpfaden der 450 Hektar großen Dnepr-Insel Truchaniw.
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Auf Truchaniw findet man inmitten von Kiew grüne Natur und genügend Raum zur Erholung vom Großstadttrubel.

Der Dnepr, die Seele Kiews

Uns beschleicht das Gefühl, dass hier ein Stück der wahren Seele der ukrainischen Hauptstadt schlummert. Jugendliche springen Freude strahlend in den Dnepr. Ergraute Männer werfen mit einem Kippchen im Mund ihre Angelroute aus. Pärchen liegen auf dem feinen Sand, genießen die Sonne. Eine Familie breitet ihre Picknickdecke am schilfumsäumten Ufer aus. Auf dem Wasser drehen Kanufahrer mit muskulösen Oberarmen ihre Runden.

Während wir all diese Alltagsszenen um uns herum beobachten, spazieren wir ziellos durch die mal mehr mal weniger gut erkennbaren Schleichwege auf Truchaniw. Wir setzen uns ans Ufer, lassen unsere Füße im Wasser baumeln, genießen das Nichts. Wir scheren uns nicht darum, dass wir die Größe der Insel völlig unterschätzen, uns Mal für Mal verlaufen. Und entdecken so unser 1 THING TO DO für Kiew.

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Am Truchaniw-Ufer stößt man immer wieder auf kleine Buchten und sandige Strände. Wer Lust hat, gönnt sich einen Sprung ins kühle Nass.
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Im Hintergrund grüßt der Glockenturm des Kiewer Höhlenklosters, doch auf Truchaniw scheint die Metropole Kiew verdammt weit entfernt zu sein. Hier findet unser Kiew Reisebericht sein persönliches 1 THING TO DO.

Kiew Reisebericht: Unser 1 THING TO DO

Was? Ein ausgiebiger Spaziergang auf der Dnepr-Insel Truchaniw.
Wo? Die 450 Hektar große Flussinsel befindet sich inmitten von Kiew und ist sowohl über mehrere Brücken als auch per Wasserbus und Seilrutsche erreichbar.
Wie viel? Der Spaziergang ist natürlich kostenlos, eine Fahrt mit der Seilrutsche kostet etwa acht Euro pro Person.
Warum? Um Kiew von seiner grünen Seite kennenzulernen, abzuschalten, einen Becher Kwas zu trinken und der gemütlichen Seele der Stadt etwas näher zu kommen.

Einige Reisemomente unserer Tagein Kiew – und übrigens auch Odessa – haben wir auch im Video zu unserm zweiten Trip durch Südeuropa festgehalten:

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Kiew Sehenswürdigkeiten: Unsere Tipps im Überblick

  • Auf dem Majdan (Platz der Unabhängigkeit)), auf dem im Winter 2013/2014 eine Zeltstadt zum Schauplatz des Euromajdan wurde, treffen sich besonders in den Abendstunden viele Kiewer:inn:en zum Plausch über Gott und die leidig schöne Welt.
  • Die Siegessäule auf der Südseite des Majdan ist das Unabhängigkeitsdenkmal der Ukraine. Sie wurde 2001 anstelle des ehemaligen Denkmals der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution errichtet.
  • Der Bogen der Völkerfreundschaft wurde zwischen 1978 und 1982 anlässlich der 1.500-Jahr-Feier Kiews errichtet. Das Denkmal sollte die Verbundenheit zwischen Ukrainern und Russen ausdrücken. Rund um den 60 Meter hohen Titanbogen laden Fahrgeschäfte und Imbissbuden zu entspannter Volksfeststimmung für zwischendurch.
  • Vom Areal des Bogens der Völkerfreundschaft aus kannst du per Zip-Line über den Dnepr hinüber zur Flussinsel Truchaniw „fliegen“.
  • Auf der Dnepr-Insel Truchaniw kannst du im Sommer ein Bad im wichtigsten Strom der Ukraine nehmen. Sie ist außerdem ein guter Ort, um den Sonnenuntergang zu verbringen.
  • Truchaniw ist eine der grünen Lungen der ukrainischen Hauptstadt und gleichzeitig eine der weniger bekannten Sehenswürdigkeiten in Kiew.
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Die Uspenski-Kathedrale mit ihren goldenen Dächern wurde während der Besatzung durch die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg gesprengt und zwischen 1998 und 2000 wieder aufgebaut.
Kiew Reisebericht
Von der Sonne ausgeblichenes Fresko am Eingangsbereich des Kiewer Höhlenklosters.

Tipp: Im Nachtzug von Kiew nach Odessa

Wenn du deine Reise in die Ukraine nicht nur nutzen möchtest, um die Sehenswürdigkeiten in Kiew abzuklappern, empfehlen wir dir, auch die zweitgrößte Stadt des Landes für dich zu entdecken. Die Schwarzmeerstadt Odessa erreichst du bequem mit dem Nachtzug. Auf der ↠ Webseite der ukrainischen Bahn findest du alle Abfahrtzeiten und kannst obendrein schon vor einer Reise Tickets kaufen (Schreibweisen „Kyiv“ und „Odesa“ verwenden). Hat in unserem Falle reibungslos funktioniert.

Kiew Sehenswürdigkeiten
Der Hauptbahnhof Kyjiw-Passaschyrskyj im Abendlicht. Von hier aus reisten wir weiter ins rund 444 Kilometer entfernte Odessa.
Kiew Tipps
Mit dem Nachtzug ging es für uns weiter in Richtung Schwarzes Meer. Wir gönnen uns ausnahmsweise eine Fahrt in der ersten Klasse.

Nächste Station auf unserer Reise von Kiew nach Kotor ist die ukranische Schwarzmeerküste, über die du in unserem Odessa Reisebericht mehr lesen kannst. Du merkst: Nachdem wir dich in den vergangenen Monaten in #GoEast mit auf eine Reise durch Ostdeutschland genommen haben, rücken bei uns nun auch die Reiseziele Osteuropas verstärkt in den Vordergrund.

Reisen um zu reisen!
John & Marc

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Kiew Reisebericht

Comments:

  • 18. Oktober 2016

    Sehr interessanter Bericht und super Photos! Danke dafür. Tanja

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  • 13. Oktober 2016

    Übrigens habe ich gerade auch begonnen über unsere Wohnmobil-Reise in den „Osten“ zu berichten, aber unsere Reise endete ja in Görlitz auf der Altstadtbrücke bzw. in der Mühle an der Neiße, wo ich unbedingt Piroggen essen wollte. Ihr reist ja viel, viel weiter in den Osten! Bin gespannt auf euren Bericht über die Insel im Dnepr.
    https://aktiv60plus.wordpress.com/2016/10/13/goerlitz-alias-goerliwood/
    Herzliche Grüße 🔆Sigrid🔆

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  • 13. Oktober 2016

    Sehr, sehr cooler Artikel über eine anscheinend richtig interessante Stadt, die ich bisher noch gar nicht so wirklich als Reiseziel auf dem Schirm hatte. Euer 1 thing to do klingt wunderbar. In Kazan war ich zum ersten Mal in einer „russischen“ Großstadt und war, wenn ich ehrlich bin, ein wenig erstaunt, wie gut es mir gefallen hat. Kiew könnte ich mir also spätestens nach eurem Bericht jetzt auch sehr gut als Trip vorstellen. Kwas habe ich in Kazan auch getrunken. War allerdings nicht sooo mein Fall, aber auf jeden Fall eine interessante Interpretation eines Erfrischungsgetränks 😀
    Liebe Grüße
    Christina

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  • 12. Oktober 2016

    Auf die Idee nach Kiew zu reisen würde ich nie kommen, aber eure Fotos sind sehr beeindruckend und auch euer Bericht über diese Reise. Ihr habt viel entdeckt und mit uns geteilt. Vielen Dank. Liebe Grüße, Sigrid

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