Abgesang: Wie wir das Reisen abschaffen

Ganz schön ketzerische Überschrift, oder? Und doch ist es mal wieder Zeit für einen Artikel zum Reisen an sich. Über das, was es einmal war, was es ist, und was es vielleicht werden wird. Ein Gedankenfluss ohne allzu viel Struktur. Eine Meinung, die zu Papier gebracht wird, ohne bis zum bitteren Ende durchdacht zu sein. Über den Sinn des Weltenbummelns und vor allem auch des Schreibens darüber. Geschrieben von Marc.

„Unterwegs sein reicht nicht mehr“

„Besserwisserei, Prahlerei und Preiskampf sind mir auf meiner Südostasienreise immer wieder begegnet. Wenn andere Backpacker mir großspurig erzählen, wo es die beste Nudelsuppe im Dorf gibt, obwohl sie gerade erst angekommen sind. Wenn sie versichern, dass der Bergpass, den sie genommen haben, die beste Motorradstrecke im ganzen Land sei, obwohl sie ja nur diese Straße kennen. Ich stecke dann in einem Dilemma: Soll ich mithalten und selbst zum Angeber werden? Oder soll ich dem Vergleichsdrang widerstehen und die Geschichten der anderen einfach überhören?“ – Philipp Hinz, ZEIT ONLINE

Das obige Zitat entstammt einem Artikel, der Ende September die Runde machte. Gerade unter Reisebloggern wurde er eifrig kommentiert, in Facebook-Gruppen geteilt, auf Twitter gezwitschert und wiedergezwitschert. Auch ich persönlich dachte mir meinen Teil zur These des Autors, dass unterwegs zu sein alleine heute scheinbar nicht mehr ausreicht, um wirklich zu reisen.

Ich hielt mich in der Diskussion zurück, und doch wollte ich mich irgendwie dazu äußern. Bis mir plötzlich einfiel, dass ich mit 1 THING TO DO ja über eine passende Plattform verfüge, um in dieser Diskussion meinen eigenen Senf dazuzugeben. Und so soll es nun geschehen.

Reisen als Entdecken

Philipp Hinz berührt in seinem Artikel einige Punkte, die auch wir auf unserem Blog immer mal wieder ansprechen. Da ist zum einen die so einfache wie wesentliche Frage nach dem Sinn des Reisens. Blickt man zurück in die Geschichte, dann wohnte dem Begriff des Reisens lange Zeit allen voran ein Entdeckungs- und Eroberungsdrang inne.

Denkt man zurück an die großen Entdeckerreisen Vasco da Gamas, Marco Polos und Co., so stellt man schnell fest: Das Reisen im Sinne von Entdecken oder Erobern ist in einer Welt, in der es über so ziemlich jeden Ort der Welt mindestens einen Absatz in einem Reiseführer oder einen Blogartikel gibt, scheinbar obsolet. Was soll man heute noch entdecken, wo doch alles abgegrast scheint?

Let’s travel – aber wie? Eine kleine Portion Street Art aus dem ukrainischen Odessa.

Reisen als Arbeit

Wir alle recherchieren im Vorfeld einer Reise, was es an unserer Destination der Wahl zu sehen, zu fühlen, zu erleben gibt. Viele recherchieren gar solange, bis sich ihre To-Do-Liste in einen festen Stundenplan verwandelt. Dieser wird unterwegs abgearbeitet, genauso wie die nicht kürzer werden wollende Aufgabenliste im ungeliebten Büro daheim.

Sie wissen dann zwar, wo es die beste und billigste Nudelsuppe vor Ort gibt. Doch Zeit und Raum für wahre Entdeckungen bleiben auf der Spur. Sie reisen die Reisen anderer nach und führen so das Reisen im Sinne des Entdeckens und Eroberns ad absurdum. Reisen wird zur Arbeit und damit zu jenem straff organisierten Ding, dass man unterwegs doch eigentlich allzu gerne abstreifen möchte.

Reisen um zu reisen

Wir Reiseblogger tun unser Übriges, um dieses Druckgefühl bei unseren reiselustigen Lesern zu verstärken. John und ich schließen uns davon kaum aus: Wir berichten eifrig von unseren Erlebnissen. Unsere Zugriffsraten via Google lassen erahnen, dass es auch das eine oder andere 1 THING TO DO auf die To-Do-Liste anderer schafft. Damn it.

Unser Antrieb ist aber ein ganz anderer: Lässt man einmal die banale Tatsache außen vor, dass wir mit unserem Blog unsere brüchigen Erinnerungen in Wort und Schrift konservieren, so haben wir 1 THING TO DO gestartet, um andere davon abzuhalten, ihre Reise durchzuplanen und zu strukturieren. Das mag für einen Reiseblog erst einmal ungewöhnlich klingen, aber unser Motto lautet nun mal „Reisen um zu reisen!“. Das wiederum bedeutet nichts anderes als reisen, um Neues zu entdecken. Um auch mal falsch abzubiegen, sich in Spontaneität zu üben und seine eigenen Reiseerlebnisse zu machen.

Allzu häufig schlummern die wahren Reiseerfahrungen abseits der ausgetrampelten Pfade.

Das Dilemma der Reiseblogger

Ich möchte nun nicht zum hundertsten Mal wiederkäuen, dass To-Do-Listen mit den 25 ultimativen Tipps für deine nächste Reise nach Timbuktu genauso wie die „1.000 Places to See Before You Die“ Mal für Mal unseren Würgereiz stimulieren. Und doch müssen wir feststellen, dass das überall zu beobachtende Streben, das Maximum aus unserem Alltag herauszuholen, inzwischen auch immer häufiger das Reisen an sich in Frage stellt.

Braucht es wirklich Artikel, die uns minutiös vorschlagen, wie wir am besten und ohne Pause 24 Stunden in Paris, Potsdam, Pinneberg verbringen? Oder lügt man sich als Reiseblogger nicht selbst in die Tasche, wenn man andere eigentlich zum Reisen inspirieren möchte, letztlich aber unterstützt, dass die Leser ihre To-Do-Liste immer voller packen? Dass sie am Ende gar nicht mehr reisen, sondern schlichtweg von A nach B hetzen, um bloß nichts zu verpassen? Um mitzuhalten, um angeben zu können, wie Philipp Hinz es formuliert?

Sachte, sachte!

Natürlich ist jeder seines eigenes Glückes Schmied. Blogger wie Leser sind individuell, und am Ende entscheidet jeder selbst, wie er seine Reise gestaltet. Nicht jeder hat die Zeit, sich auf Reisen treiben zu lassen. Oder meint zumindest nicht über genügend Zeit zu verfügen, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Unserer Meinung nach gibt es jedoch immer eine Metaebene, das große Ganze, den Diskurs, der mit jedem neu veröffentlichten Beitrag geprägt und definiert wird. Wir haben daher für uns persönlich entschieden, auf angesprochene Artikelformen zu verzichten, auch wenn uns so im Krieg der Listenartikel etliche Klicks verloren gehen. Oder um es mit Philipp Hinze zu sagen: Wir widerstehen dem Vergleichsdrang und überhören die Geschichten manch anderer. Und zwar liebend gerne.

Slow Travel Blogparade

Weil es gerade passt: Anfang des Jahres beteiligten sich 40 Reiseblogger an unserer Blogparade zum Thema Slow Travel.

Zum Abschluss die Bitte, dass sich durch diesen Artikel bitte niemand auf den Schlips getreten fühlen soll. Wir alle sind unterschiedlich, und für unterschiedliche Personen führen unterschiedliche Wege zum Glück. Das ist auch gut so. Und sollte ich an der einen oder anderen Stelle pauschalisiert haben, dann liegt das daran, dass dieser Artikel ist, was er ist: Senf, der bereits einer großen Menge weiterem Senf untergemischt wurde.

Reisen um zu reisen!
John & Marc

23 thoughts on “Abgesang: Wie wir das Reisen abschaffen”

  1. Hans-Georg says:

    Als begeisterte Kreuzfahrer, wie wir es geworden sind, greift man gern auf die Tagesausflüge zurück, die seitens des Veranstalters angeboten werden. In kurzer Zeit bekommt man sehr viele Informationen, manchmal auch zuviele Informationen, und man kommt an Orte, die man vom Zielhafen sonst nicht so einfach erreichen kann. Allerdings haben wir immer wieder erlebt, dass uns der Teil „zur freien Verfügung“ oft am besten gefällt. Dann können wir uns von der Gruppe absondern und uns einfach treiben lassen. Leider bleibt für das „treiben lassen“ meistens nicht viel Zeit, aber wir genießen es.

    1. 1 THING TO DO says:

      Ach, man kann sich ja auch in einer Stunde treiben lassen und Entdeckungen machen. 🙂 Kreuzfahrten haben ja den Vorteil, dass man zwar in wenig Zeit ein Reiseziel quasi auf dem Präsentierteller serviert bekommt, aber vielleicht kommt man dabei ja auf den Geschmack und kehrt nochmals zurück, um länger zu bleiben. 🙂

  2. nordetrotter says:

    Hmmh, klar gibt es viele Blogs, in denen Listen aufgestellt werden, Sehenswürdigkeiten/Restaurants abgearbeitet werden, praktische Tipps gegeben werden usw. – aber es gibt zum Glück auch viele andere Reiseblogs, in denen die Autoren primär ihre Eindrücke verarbeiten und reflektieren. Solche Blogs sind es, die ich wirklich spannend finde. Ich teste zwar auch gerne mal ein empfohlenes Restaurant etc., aber ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, dass Meinungen und Geschmäcker oft sehr verschieden sind. Was anderen gefällt, gefällt nicht unbedingt mir und umgekehrt… Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann vielleicht: Mehr Gedanken, weniger Listen und Fakten 🙂

  3. Kaspar Anderegg says:

    Grossartiger Beitrag! Zuerst geht es beim Reisen doch um den Zauber des Neuen, der Ueberraschungen am Wegrand, um das zauberhafte Gefuehl am Leben zu sein, und manchmal um die Magie tiefer Erkenntnisse. Reisen erweitert das Leben ungemein. Maps, google, social media und Reiseplan sind nur nuetzliche Werkzeuge. Zuletzt geht es um Freiheit und persoenliche Entdeckung, und die steckt sich nicht in einen Stundenplan.

  4. Iris says:

    Schöner Artikel und es steckt viel Wahrheit drin. Für mich bedeutet Reisen Erholung und aus dem Alltag raus – ob ich das jetzt in 2 Wochen, an einem W.E. oder nur in ein paar Stunden mache, obliegt mir. Wieviele Punkte ich dann besichtigen möchte, kann doch jeder Reisende selber entscheiden. Wer meint, er müsste eine Liste abhaken oder die Reise eines anderen „nachreisen“, der hat für mich ganz andere Probleme !
    Ich persönlich finde nicht, dass Reiseblogs unbedingt die „Wunsch-Reiseliste“ erweitern, sondern sie sollen dem Leser aufzeigen was es wo zu sehen und zu erleben gibt. Es mag ein Anreiz sein, aber letztendlich entscheidet der Reisende selber. Es ist nicht möglich alles auf der Welt zu sehen, da muss man dann Abstriche machen UND das können und wollen heute die wenigsten Menschen.
    VG
    Iris

  5. Iris B. says:

    Ab wann kennt man einen Ort wirklich und was überhaupt ist die beste Nudelsuppe im Dorf – immerhin hat jeder einen unterschiedlichen Geschmack? Und braucht man eigentlich immer das Schönste und Beste?
    Auch ich quäle mich seit längerem mit den Fragen, für mich persönlich und meinen Blog.
    Letztendlich hat doch jeder sein eigenes „am schönsten“ und manche genießen es lange Nichts zu tun auf Reisen, andere wollen diesen Sehenswürdigkeiten-Run. Ich bin was das angeht offen und spontan, mag beides gerne.
    Wie ich das am besten auf meinem Blog umsetze, weiß ich allerdings auch noch nicht.

    1. 1 THING TO DO says:

      Ach, eine tolle Diskussion zu diesem Artikel. Das mit dem subjektiven Geschmack ist zwar eigentlich total banal, aber du hast natürlich vollkommen recht. Unsere 1 THING TO DOs sind ja am Ende auch nichts anders als die Antwort auf die Frage: „Was hat euch am besten gefallen?“ – Und das heißt wiederum wirklich nur, dass es UNS am besten gefallen hat, ohne dass daraus der Anspruch entsteht, dass es anderen überhaupt auch nur im geringsten zusagt… danke für den Kommentar! 🙂

  6. 🔆Sigrid🔆 says:

    Ich lese euren Blog, weil ich so interessant über Gegenden berichtet, in denen ich noch nie war und wohl auch nie hinkommen werde. Punkte und Orte aufzusuchen, die von anderen tausendfach vorgeschlagen – und unendlich wiedergekäut werden – finde ich einfach doof. Deshalb habe ich zwar eure Serie „Go East“ gerne gelesen und mir manche Anregung geholt, aber wir haben unsere Pläne ständig umgeworfen, weil wir neue Ideen hatten. Sich treiben lassen (können) und einfach nur so in den Tag hinein leben während eines Städtebesuchs finde ich persönlich viel entspannter als „Punkte“ abarbeiten in einer Stadt.
    Mir ist es eigentlich ziemlich egal, ob ich alles gesehen habe, was man angeblich „gesehen haben muss“, wenn mir nicht danach ist und ich lieber Postkarten schreibe in einem Café und die Leute beobachte. Sollen andere doch angeben, wo sie schon überall waren und was sie schon alles gesehen haben und was sie angeblich alles wissen.
    Übrigens sind wir nach 2 Wochen „Osten“ wieder zu Hause und ich bin grade dabei unsere Reiseerlebnisse in Worte zu fassen, aber richtige Reiseerlebnisse werden das nicht, nicht solch schöne wie eure. Eher so ganz persönliche Eindrücke! Liebe Grüße, Sigrid

    1. 1 THING TO DO says:

      Hallo Sigrid! Schön, dass ihr wieder da seid. 🙂 Stimmt natürlich, mit unserer GO EAST! Karte haben wir letztlich auch eine Flut an Inspiration geboten, die einer Liste gleich kommt, aber das war auch eher symbolisch gemeint dafür, dass der Osten eben mehr zu bieten hat, als manch einer vielleicht erwartet. Wir sind schon gespannt, wo ihr euch überall hin treiben lassen habt. Liebe Grüße!

      1. 🔆Sigrid🔆 says:

        Habe grade damit begonnen zu erzählen. Aber bei mir ist es ja auch eine Mischung aus Reiseerlebnisse und unseren Erfahrungen mit einem Wohnmobil bzw. Clever-Kastenwagen und beides zusammen war dann Abenteuer. Heute erschien mein erster Beitrag dazu – Göltzschtalbrücke und Greiz. Liebe Grüße schicke ich euch! Sigrid

  7. Chris says:

    Hey ihr beiden,

    eine sehr gute Reaktion auf den besagten Zeit-Artikel! Natürlich sollte jeder die Reise unternehmen, die er möchte und für richtig hält. Ich finde es aber auch besonders wichtig, dass man sich gerade während des Reisens genügend Zeit nimmt und nicht nur von Ort zu Ort hetzt. Denn sonst bekommt man weder Erholung noch einen authentischen Eindruck vom jeweiligen Ziel, wenn man sich nur von Reiseführern und Blogs leiten lässt.

    Liebe Grüße aus Nicaragua
    Chris

    1. 1 THING TO DO says:

      Na dann erst mal liebe Grüße zurück nach Nicaragua! Wir finden auch… lieber sich Zeit und Luxus nehmen, weniger zu sehen, aber dafür mehr zu erleben, mehr zu reisen. Wenn man das so kryptisch ausdrücken kann… 🙂

  8. WoMolix says:

    Ich glaube dass es das Dilemma gar nicht gibt, wenn die Leser wirklich ihre Verantwortung für sich selbst und ihr Handeln voll und ganz übernehmen. Dann werden die Must See und… was weis ich für Listen höchstens eine Informationsquelle bleiben. Wenn sie allerdings nicht zur Übernahme dieser Verantwortung für sich selbst fähig sind, dann passiert ziemlich genau das, was von Philipp Hinz in dem obigen Zitat beschrieben wird.
    Der Autor eines Artikels oder Blogbeitrags kann aber nicht für die Unfähigkeit seiner Leser zu eigenverantwortlichem Handeln in die Haftung genommen werden. ☺

    Wir halten uns da lieber an ein anderes Zitat:
    „Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht darin,
    neue Landschaften zu erforschen, sondern darin,
    mit neuen Augen zu sehen“. – Marcel Proust

    WoMolix und WoMoline

    1. 1 THING TO DO says:

      Hallo ihr beiden! Erst mal danke für den Kommentar, wir sind da ganz bei euch. Aber manchmal ist es wahrscheinlich als Leser (und wir sind ja am Ende auch alle Leser), sich von bestimmten Trends und Tendenzen abzukoppeln. Und als Autor sollte man natürlich, bei aller Eigenverantwortung der Leser, immer mal wieder zum Mittel der Selbstreflexion greifen. Ist vielleicht auch nicht immer ganz selbstverständlich. Liebe Grüße, und: tolles Zitat!

      1. WoMolix says:

        Da geben wir euch natürlich recht: Jeder Autor sollte sein Handeln (Schreiben) auch immer mal wieder wie ein Außenstehender betrachten und kritisch hinterfragen. Das gehört zur Verantwortung des Autors.
        Und warum sollte man das nicht auch öffentlich tun, so wie ihr das mit diesem Post getan habt.
        Wir wünschen euch noch viele reflexive Einfälle☺.
        Liebe Grüße
        WoMolix und WoMoline

  9. Imke says:

    Hallo ihr zwei,
    ein guter Artikel mit richtigen Gedanken. Ich weiß was ihr mit den Listenartikeln meint und finde es auch blöd, wenn man sich davon ein schlechtes Gewissen einreden lässt. Ich persönlich nutze sie gerne als Inspirationsquelle dafür, was es an meinem Reiseziel so gibt. Das, was mir davon wirklich interessant erscheint, kommt dann auf meine persönliche, gedankliche und völlig flexible To Do Liste. Ich hatte schon vor Erscheinen des Zeit Artikels eine Idee zu einem eigenen Artikel mit dem Thema Backpacker-Poker. Denn auf meiner Weltreise kam ich mir manchmal so vor wie beim Poker. Am Ende blieb die Frage: Wer hat den größten Trumpf auf der Hand und wer hat den Mut, einfach nicht mitzuspielen… Vielleicht sollte ich den Artikel doch noch schreiben 😉 Viele Grüße an euch beide!

    1. 1 THING TO DO says:

      Hallo Imke! Das klingt nach einer super Idee für einen Artikel, bitte sofort mit dem Schreiben beginnen! Ganz, ganz heimlich lesen wir ja auch manchmal eine Liste, um uns einen allerersten Eindruck zu verschaffen. Aber das bleibt unter uns. 😉 Liebe Grüße!

  10. Moser says:

    Der Beitrag ist klasse!! Daumen hoch

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke dir!

  11. Gabi says:

    „Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht.
    Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt.“ Laoste

    REISEN ist etwas herrliches, aber wie und wohin und womit…dass kann nur Jeder für sich selbst leben…aber eine Liste zum Abstreichen uns *Herzeigen*…das macht doch von Anfang an Stress, oder?
    Mir gefällt der Gedanke *Slow Travel – Wider den To-Do-Listen* – wir reisen langsam schon immer, weil wir es mögen…und versuchen den Weg die Reise werden zu lassen.
    Ist es nicht ein ganz besonderes Glück, wenn man REISEN kann?
    Toller Artikel! Hat mir wirklich gut gefallen!
    Liebe Grüße und wunderschöne, ruhige und glückliche Reisen
    Gabi

    (auch http://stich-schlinge.de)

    1. 1 THING TO DO says:

      Vielen Dank, liebe Gabi! Manche Gedanken müssen manchmal einfach raus. Umso schöner, wenn sie auf Gleichgesinnte treffen. Liebe Grüße!

  12. Saskia says:

    Ihr schreibt wirklich einige meiner Gedanken zu dem genannten Artikel nieder. Mittlerweile verzichten auch wir weitgehend auf die genannten Listenartikel, aber gleichzeitig haben wir ja auch einen Reiseblog gestartet, um anderen Menschen die wunderschönen Erlebnisse nahe zu bringen, die wir auf unseren Reisen machen. Wie so oft also ein zweischneidiges Schwert. Aber wie auch ihr zum Abschluss so schön schreibt, bin ich vor allem eine Verfechterin davon, dass jeder die Reise unternimmt, die ihn glücklich macht. Nur weil ich einen Städtetrip gern zwischen Café und Restaurant verbringe, finde ich es auch gut, wenn jemand anderes im Sightseeing-Bus glücklich wird. Viele Grüße und stets fröhliches Reisen, Saskia

    1. 1 THING TO DO says:

      Hallo Saskia! Wie du schon schreibst, es ist ein zweischneidiges Schwert. So ein Listenartikel ist einer Fahrt im Sightseeing-Bus ja sogar insofern ähnlich, als dass man einen guten ersten Überblick über sein Reiseziel bekommt. Aber irgendwie fängt das richtige Reisen ja auch erst danach an… wenn man genau diese Phase hinter sich hat. Was nicht bedeutet, dass so eine Busfahrt auch mal schön und entspannend sein kann. 🙂 Liebe Grüße!

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