Wandern Hohe Tatra: Panikattacke am Rysy

Wandern in der Hohen Tatra war als Zwischenstation auf unserem Trip von Krakau nach Thessaloníki fest in unseren Köpfen verankert. Nach einem entspannten Wochenende in Krakau sollte nun etwas Action folgen. Wobei „etwas“ im Falle des folgenden Reiseberichts aus der Hohen Tatra untertrieben ist. Wie wir beim Wandern in der Hohen Tatra an unsere Grenzen stießen. Geschrieben von John.

Wandern Hohe Tatra Rysy

Wandern am Abgrund: Unser Reisebericht aus der Hohen Tatra.

Wandern Hohe Tatra: Auf in Richtung Rysy

Unser Reisebericht aus der Hohen Tatra beginnt in Zakopane. Die Kleinstadt mit weniger als 30.000 Einwohnern ist vor allem unter Wintersportfans bekannt. Nach dreistündiger Fahrt mit dem Bus aus Krakau und einer gefühlten Komplett-Durchquerung des Städtchens zu Fuß gelangten wir ans südliche Ende von Zakopane. Ländliche Häuschen prägten das Bild. Unsere Privatpension schien eines der letzten Häuschen des Ortes zu sein. Sie grenzte direkt an eine kleine Viehweide, an welcher wiederum schon das Gebirgsmassiv anschloss.

Angekommen stellten wir allerdings schnell fest, dass die polnische Familie nicht mit uns rechnete, da uns bei der Buchung wohl ein Fehler unterlaufen war. Wir versuchten uns gegenseitig in einer polnisch-englisch-deutschen Hand-und Fußsprache die Situation zu erklären, ohne dass die beiden Frauen wirklich Englisch oder Deutsch und wir wiederum kaum ein Wort Polnisch sprachen.

Wandern Hohe Tatra

Vorm Wandern in der Hohen Tatra nächtigen wir in dieser Straße. Im Hintergrund werden die ersten Gipfel sichtbar.

Ein Versehen

Schließlich einigten wir uns alle darauf, dass das Ganze scheinbar ein Versehen war. Wir konnten aber recht spontan bei der „Babuschka“ im Vorderhaus übernachten – und im Grunde waren wir nach all den Diskussionen einfach nur dankbar, einen Schlafplatz sicher zu haben. Nach gutem Essen in einer Gaststube in der Nachbarschaft, ging es sehr zeitig ins Bett, denn am nächsten Tag wartete die Besteigung des Rysy, seinerseits höchster Berg Polens, auf uns.

Am nächsten Morgen klingelte um acht Uhr der Wecker. Nach morgendlicher Hygiene sowie einer kurzen Betrachtung des tollen Bergpanoramas ging es auch schon los. Wir verabschiedeten uns von unserer Gastgeberin und begaben uns in Richtung Innenstadt, wo wir zuerst einen Supermarkt suchten, in dem wir uns mit genügend Trinken und Proviant zum Wandern in der Hohen Tatra eindeckten.

Zakopane Wandern Hohe Tatra

Polnische Nationalküche: Ein Teller voller schmackhafter Pierogi mit Schmand.

Menschen über Menschen

Zunächst ging es für uns ins Zentrum von Zakopane, in der Hoffnung einen Bus zum Palenica Białczańska zu finden, einem Parkplatz nicht weit entfernt von den ersten Gipfeln der Hohen Tatra. Dieser sollte den Startpunkt unseres Abenteuers rund um den Rysy markieren. Zu unserer Überraschung fuhr vom Bahnhof aus alle paar Minuten ein Kleinbus zu eben diesem Parkplatz, und so war die erste Hürde schnell gemeistert.

Bezahlt wurde die Busfahrt bei der Ankunft, die mit 10 Złoty pro Person – also etwa 2,40 Euro – durchaus erschwinglich war. Am Parkplatz angekommen, machte sich der Fünf-Minuten-Takt des Busverkehrs allerdings auch schnell bemerkbar: Offensichtlich schien der Ausflug zum Morskie Oko (auf Deutsch „Meerauge“) ein sehr beliebtes Ziel zu sein. Und so kamen bei uns schnell Bedenken auf, ob das Wandern zum Rysy eine ähnlich massentouristische Angelegenheit werden sollte.

Wandern Hohe Tatra

Die ersten Gipfel der Hohen Tatra zeigen sich bereits in unmittelbarer Nähe des besagten Parkplatzes.

Etappenziel 1: Morskie Oko

Nun kann unser eigentlicher Reisebericht aus der Hohen Tatra quasi beginnen: Denn am Parkplatz befand sich denn auch der „Eingang“ zum Nationalpark Hohe Tatra, welcher zu unserer Überraschung etwas Eintritt kostete. Mit wenigen Złoty machte sich dies aber nicht ernsthaft im Reisebudget bemerkbar. Wir folgten dem Pilgerstrom in Richtung Morskie Oko, einem strahlend blauen Bergsee am Fuße des Rysy.

Der Weg bis dorthin war ziemlich unspektakulär. Doch vor Ort angekommen, erwartete uns ein wunderschönes Panorama aus dem türkisblau gefärbten Bergsee, den Gipfeln der Hohen Tatra und der einzigartigen alpinen Flora. Am See befand sich auch eine Hütte, in welcher wir erst mal eine aufputschende Cola tranken, bevor der anstrengendere Part der Wanderung zum Rysy beginnen sollte – und wir die ganz große Menschenmasse endlich hinter uns ließen.

Wandern Hohe Tatra Morskie Oko

Unser erstes Ziel: Der Bergsee Morskie Oko in der polnischen Hohen Tatra.

Hohe Tatra Wandern Morskie Oko

Der Morskie Oko vom Czarny Staw pod Rysami aus gesehen, dem zweiten Bergsee zu Fuße des Rysy.

Etappenziel 2: Czarny Staw pod Rysami

Einmal um den halben See gelaufen folgte nun der kurze, aber intensive Anstieg zum Czarny Staw pod Rysami (auf Deutsch etwa „Schwarzer Teich am Rysy“), einem weiteren Bergsee. Auch diesen Marsch muteten sich noch relativ viele Leute zu. Dennoch begleiteten uns nun deutlich weniger Wanderfreunde als am Anfang, was angesichts des zunehmenden Schwierigkeitsgrades nicht wirklich verwunderte.

Nach dieser ersten größeren Anstrengung entschieden wir uns für eine kleine Stärkung. Die Aussicht war schon jetzt echt grandios. Während des Verweilens am Schwarzen Teich beobachteten wir die einzelnen Gipfel und suchten nach dem Weg zur Spitze des Rysy. Zum letzten Mal forderte uns das Massiv also von unten auf es zu bezwingen. Dann begann auch schon die für uns beide bisher anstrengendste Wanderung unseres Lebens.

Hohe Tatra Czarny Staw pod Rysmy

Ein Infinity-Pool? Blick auf den Czarny Staw pod Rysami, unser zweiter Bergsee beim Wandern in der Hohen Tatra.

Wandern Hohe Tatra

Es blieben noch drei Stunden und zwanzig Minuten, bis wir schließlich den Gipfel des Rysy erreichen sollten.

Reisebericht Hohe Tatra

Farbenspiel am Czarny Staw pod Rysmi: Vor dem langen, letzen Anstieg in Richtung Rysy hielten wir hier noch einmal Rast.

Etappenziel 3: Auf ins Nichts

Der Weg war tatsächlich steinig – sehr steinig – und schwer – sehr schwer. Im Grunde liefen wir fast die komplette Zeit über ein Geröllfeld, wobei „liefen“ doch sehr euphemistisch ausgedrückt ist. Der Anstieg hinauf zum Rysy gestaltete sich von nun an sehr steil und so mussten wir doch ziemlich häufig eine Pause zum Durchatmen einlegen.

Auf etwa 2.000 Metern Höhe erreichten wir schließlich ein kleines Plateau. Und als ob der etwa fünfstündige Marsch bisher nicht schon genug anstrengende Stellen aufwies, kamen wir nun zum härtesten Part der Route: Immer wieder waren die vorhandenen Ketten nötig, um sich über die steiler und steiler werdenden Felsen zu ziehen. Teilweise mit dem Abgrund im Nacken, näherten wir uns außerdem allmählich der dichten Wolkendecke.

Wandern Hohe Tatra Rysy

Zur Besteigung des höchsten Gipfel Polens sind mitunter Sicherungsketten nötig. Diese stellen jedoch meistens keine allzu große Herausforderung dar.

Wandern Hohe Tatra Rysy

Stück für stück nähern wir uns der Wolkendecke rund um den Rysy in der Hohen Tatra.

Wandern Hohe Tatra: Auf dem Gipfel des Rysy

Es wurde spürbar kälter und einsamer um uns. Trotz erheblicher Transpiration empfanden wir es ab jetzt für klüger die Jacken an zu lassen. Und so befeuchteten uns von innen unsere Körper und von außen der Wolkendunst. Einer der letzten uns entgegenkommenden Bergsteiger, ein Pole etwa in unserem Alter, gab dann auf Nachfrage wie weit es denn noch sei, die erlösende Antwort: „One hundred metres“. Gemeint waren natürlich die Höhenmeter und aufgrund der extremen Steigung war klar: Der Gipfel naht. Mit letzter Motivation und letzten Kräften kletterten wir dem Ziel entgegen.

Nach kurzer Zeit erreichten wir schließlich den ersten Gipfel des Rysy. Mittlerweile war es 18 Uhr und die Wolke, in der wir fest hingen, verbot jegliche Sicht, die über Zehn Meter hinausging. Die Atmosphäre war irgendwie gespenstig. Vorher lasen wir im Internet, dass der Gipfel immer gut besucht sei, nun waren wir ganz allein auf 2.473 Metern Höhe, umgeben von einem grauen Schleier und einer selten erlebten, unfassbaren Stille. Kurze Zeit später kamen noch ein („Rysy-erfahrener“) Vater und seine sehr, sehr junge Tochter hinzu. Das Mädchen war vielleicht zwischen sechs und acht Jahren alt und verdient den größten Respekt, diese Tour mitgemacht zu haben.

Rysy Wanderung Hohe Tatra

Der Abgrund ins Nichts: Die Hohe Tatra von ihrer gruseligen Seite.

Rysy: Eine wahre Grenzerfahrung

Nun erreichten wir den wohl brenzligsten Moment beim Wandern in der Hohen Tatra: Beim Wechsel vom kleineren Südostgipfel auf den höchsten Gipfel des Rysy mussten wir einen super schmalen Pass überqueren, an denen es auf der rechten Seite direkt in den Abgrund ging, während auf der linken Seite ein Felsen mit Ketten zum Festhalten die einzige Option zur Überquerung dieses Passes bot.

Der Vater und das Mädchen waren nun vor uns. Dann jedoch fing das Mädchen an zu weinen, was ich in genau diesem Moment mehr als verstehen konnte. Nach wenigen Minuten erreichten wir dann endlich den mit 2.503 Höhenmetern höchsten Gipfel des Rysy – und überquerten somit gleichzeitig die polnisch-slowakische Grenze.

Rysy Gipfel Hohe Tatra

Der Gipfel des Rysy auf 2.503 Metern: Eine unwirkliche Umgebung.

Hohe Tatra Rysy Gipfel

Ein ziemlich ungewöhnlicher Grenzübergang: Auf dem Gipfel des Rysy verließen wir Polen in Richtung Slowakei.

Und plötzlich kein Weg

Der Vater verschwand mit seiner Tochter nach wenigen Augenblicken wieder, was angesichts des unfassbar ekligen Wetters in Kombination mit dieser menschenfeindlichen Umgebung und der voran geschrittenen Uhrzeit allzu verständlich war. Beide gingen jedoch den Weg zurück, über den auch wir den Rysy bestiegen hatten und stiegen somit wieder die polnische Seite herab.

Wir hingegen wollten in die Slowakei. Unser Ziel war die Hütte Chata pod Rysmi, welche sich relativ nah am Gipfel befinden sollte. Das Problem: Aufgrund des Nebels sahen wir auf der anderen Seite der Spitze keinen Weg und auch keine Wegmarkierungen mehr, was in mir wiederum eine Panikattacke kleineren Ausmaßes auslöste.

Reisebericht Hohe Tatra

Wie man sieht, ist unser Reisebericht aus der Hohen Tatra nicht gerade von sommerlichem Wetter gekennzeichnet.

Hohe Tatra Wandern Rysy

Nebel und Geröll am Rysy – aber wo ist der Weg nach unten?

Kurz vor dem Zusammenbruch

Es war kalt, nass, spät und wir waren auf einem 2.503 Meter hohen Berg, umgeben vom Abgrund. Kurz vor dem nervlichen Zusammenbruch schaffte es Marc schließlich mich noch einmal zu beruhigen. Letztlich fanden wir beide doch noch irgendwie den Weg Richtung Hütte. Nach etwa 40-minütigem Abstieg tauchte dann aus dem grauen Schleier die besagte Schutzhütte auf.

Wir beide waren einfach nur noch froh an unserem Ziel angekommen zu sein. Nach der letzten, gespenstig anmutenden Stunde, betraten wir also mit völlig durchnässten Haaren und kalten, tauben Händen diese wundervolle warme Stube, in der es so herrlich nach Kamin und Glühwein roch. Nichts Besseres hätte uns in jenem Moment passieren können.

Chata pod Rysymi Hohe Tatra

Auf 2.250 Höhenmetern erreichen wir endlich die Hütte Chata pod Rysmi.

Halušky und Glühwein

Als erstes reservierten wir uns unsere Betten und bekamen glücklicherweise die letzten zwei freien im Schlafraum. Dann gab es für uns zum Abendessen Halušky, eine slowakische Form von Spätzle, sowie eine Warme Tasse Glühwein. Bei gemütlichem Kerzenlicht, denn dort oben gibt es ja keinen Strom, notierten wir in einem kleinen Büchlein die Erlebnisse unserer Wanderung in der Hohen Tatra.

Anschließend wollten wir eigentlich nur noch ins Bett, doch vorher noch mal auf den Topf. Da es auch kein fließendes Wasser auf 2.250 Metern Höhe gibt, bedeutete das: Raus auf das etwa hundert Meter entfernte Holz-Toilettenhäuschen! Nebel und Dunkelheit sorgten allerdings dafür, dass wir das Häuschen nirgends sehen konnten und somit zu Wildpinklern mutierten. Angesichts der Tatsache, dass auch im Toilettenhäuschen alles einfach nur durch ein Loch nach unten plumpste (ja, am nächsten Morgen fanden wir es schließlich), sollte dies jedoch nicht das größte Verbrechen darstellen.

Halusky Chata pod Rysmi

Halušky, die perfekte Stärkung nach diesen Anstrengungen! Hier serviert in der Chata pod Rysmi.

Auf nach Štrbské Pleso

Schließlich ging es gegen halb neun ins Bett. Man wird eben auch nicht jünger. Doch statt des zu erwarteten babygleichen Schlafes, war die Nacht aufgrund geschlossener Fenster und stickiger, warmer Luft in einem Raum mit 18 Menschen gar nicht mal so angenehm. Da half dann selbst der Glühwein und eine Hand voll Baldrianpillen wenig.

Doch nach unserer anstrengenden Besteigung des Rysy sollten wir auch das überleben. Am nächsten Morgen erwachten wir gegen halb sieben und verließen nach einem kleinen Frühstück die Hütte, um uns bergabwärts auf den Weg Richtung Štrbské Pleso zu machen. Auch der Abstieg hatte landschaftlich noch einmal einiges zu bieten, war in der Intensität des Weges jedoch sehr viel einfacher als der Aufstieg.

Hohe Tatra Chata pod Rysmi

Die Chata pod Rysmi am nächsten Morgen. Unseren Abstieg begannen wir in den frühen Morgenstunden.

Hohe Tatra Wandern Slowakei

Nach einem steinernen Meer endlich wieder Grünes. Wir hatten es uns verdient!

Hohe Tatra Slowakei Wandern

Grandiose Aussicht am Flüsschen Poprad. Generell entschädigte die Natur der Hohen Tatra für alle Mühen.

Ahoj!

Gerade anfangs hatten wir noch den Eindruck, wir wären irgendwo auf Grönland unterwegs, doch mit abnehmender Höhenmeterzahl, wurde auch die Vegetation wieder üppiger. Weiter unten kamen uns dann gelegentlich einige Lastenträger entgegen, die unglaublich voll bepackt, alles Mögliche zur Hütte bringen, damit Leute wie wir dort überhaupt zu Abend essen und Unterschlupf finden können.

Auch unser erstes slowakisches Wort lernten wir auf diesem Weg: Fast jeder entgegenkommende Wanderer und jede Wanderin begrüßten uns mit „Ahoj!“ (zu Deutsch: „Hallo!“). Nach circa vier Stunden kamen wir schließlich in Štrbské Pleso an, und beenden damit unseren Reisebericht aus der Hohen Tatra. Von der slowakischen Kleinstadt aus ging es für uns schließlich mit dem Zug weiter über Poprad und Košice im Osten der Slowakei.

Zu unserem

Zurück in die Zivilisation: Mit nur einem Klick gelangst du weiter zu unserem Reisebericht aus Košice.

In Kürze: Wandern Hohe Tatra – unser 1 THING TO DO

Was? Eine Wanderung in der Hohen Tatra von Polen in die Slowakei inklusive Besteigung des Rysy.
Wo? Mit dem Kleinbus von Zakopane in Richtung Parkplatz und Eingang zum Nationalpark Hohe Tatra. Von hier aus zu Fuß hinauf zum Morskie Oko, zum Rysy und schließlich zur Begrhütte Chata pod Rysmi.  Der Abstieg folgt in Richtung Štrbské Pleso, von wo aus es – je nach Planung – mit dem Zug weiter nach Poprad geht.
Wie viel? Proviant, Busfahrt zum Palenica Białczańska, Eintritt in den Nationalpark, Essen und Unterkunft in der Chata pod Rysmi sowie und die Zugfahrt von Štrbské Pleso nach Poprad belaufen sich insgesamt circa 40 bis 50 Euro pro Person.
Warum? Eine Kombination aus unglaublich schöner Natur und das Erfahren eigener Grenzen machen diese Wanderung unvergesslich.

Unser Reisebericht aus der Hohen Tatra rund um den Rysy gehört bisweilen definitiv zu den Höhepunkten unserer Gipfelstürme. Weitere Impressionen vom Wandern in der Hohen Tatra findest du in unserer Bildergalerie zur Wanderung auf den Rysy.

Du bist noch auf der Suche nach weiteren weniger bekannten Reisezielen? Dann empfehlen wir dir unser Osteuropa-Projekt GO EAST!, mit dem wir dich auf einen Trip durch den unbekannten Osten des Kontinents mitnehmen.

Reisen um zu reisen!
John & Marc

28 thoughts on “Wandern Hohe Tatra: Panikattacke am Rysy”

  1. Anna Franzen says:

    Hi Jungs,
    ihr seid ja verrückt, was eine Tour ihr da gemacht habt! 🙂 Aber dieses über sich hinauswachsen und eigene Grenzen überschreiten ist schon toll oder?

    Ganz lieben Dank für die Verlinkung zu meinem Zakopane-Beitrag. Ich kann jetzt nur vom Winter sprechen, aber die Stadt ist schon ein Träumchen! 🙂 Cool, dass ihr auch in Poprad und Kosice ward, vor allem Kosice hat mir total gefallen. Ich habe die Ostslowakei glücklicherweise dank eines Einheimischen kennengelernt und das war sehr schön!

    Eure Abenteuer lese ich wirklich sehr gerne, weiter so!
    Liebe Grüße
    Anna immer unterwegs

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke dir, liebe Anna! 🙂 Es war natürlich eine wundervolle Erfahrung, an die wir ständig zurückdenken. Seitdem ist jede Wanderung ein Klacks gewesen (zumal wir mit 20 Kilo auf den Rücken wanderten), aber mal sehen, was da noch kommt… Liebe Grüße!

  2. goldeneslichtimzimmer says:

    Das wäre nichts für mich. Ihr hättet mich an dem „Infinity-Pool“ zurücklassen können! 🙂 Aber ich bin begeistert, dass Ihr das gemacht habt! Respekt!

    1. 1 THING TO DO says:

      Haha, ja, normalerweise hätten wir dort auch umkehren sollen, da sich ein Wetterumschwung anbahnte, aber wir wollten eben rauf zur Hütte. 😉

  3. eltribi says:

    Sieht super aus 😀
    hat man den bei den Ketten keine Angst zu fallen?

    1. 1 THING TO DO says:

      Selbst wenn man Angst bekäme, muss man sich bewusst sein, dass es ohnehin kein zurück gibt. 🙂 Aber sie sind schon eine super Hilfe…

  4. Alexandra says:

    Toller Bericht und es hört sich wirklich nach einem lohnenswerten Wanderziel an.

    VG
    Alexandra

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke dir und ja… können wir wärmstens empfehlen.

      Liebe Grüße!

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  7. Manu says:

    Wow, das sieht ja traumhaft aus! Da muss ich auch unbedingt mal hin!

    1. 1 THING TO DO says:

      Können wir nur empfehlen! Die Hohe Tatra im Allgemeinen verfügt auch über eine ganz gute Infrastruktur, da ist für jeden was dabei.

  8. The Tastemonials says:

    Toller Reisebericht, bei dem ich richtig mitfieberte, wie’s weitergeht. Zum Glück ist alles gut ausgegangen sonst müßte ich künftig womöglich auf eure spannenden Posts verzichten 😉 Liebe Grüsse, Heike

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke dir und ein schönes Wochenende! 🙂

  9. Nat Worldwild says:

    Meine Güte.. ich hab ja regelrecht mitgezittert! Bei mir wäre es vermutlich nicht bei einer kleineren Panikattacke geblieben. 😉 Toll geschrieben! Was für ein Erlebnis!
    Liebe Grüße,
    Nathalie

    1. 1 THING TO DO says:

      Ich dachte tatsächlich auch kurz: „So, das war’s jetzt!“ Aber Marc blieb Gott sei Dank ganz cool in dieser dieser Situation und führte uns souverän zur Hütte. 🙂

  10. ilona says:

    ach ja, das erinnert mich an meinen Bericht über die Besteigung des Schneeberges, des höchsten Berges von Niederösterreich 😀
    Da dachten wir auch: Hurra, wir steigen auf einen Berg – und das ganze war doch wirklich anstrengend, ich entdeckte unterwegs, dass Höhen mich hysterisch werden lassen und beim Abstieg kamen wir in ein Gewitter.

    Aber hinterher ist man doch so unendlich stolz, was? 😉

    1. 1 THING TO DO says:

      Auf jeden Fall! Schon auf dem Gipfel ist man stolz, aber dann folgt ja meist der unangenehmere Abstieg. 😉

  11. markus ries says:

    Dass ich eure Berichte immer verschlinge brauch ich ja nicht mehr zu schreiben 😉 Abgesehen von der immer wieder schönen Art und Weise wie ihr schreibt… Diesmal finde ich das Foto vom „Morskie Oko“ besonders schön. Wie sich da Sonne und Wind auf der Wasseroberfläche treffen…

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke dir! Da hatten wir auch echt Glück mit dem Licht. Ohne schöne Natur kein schönes Foto. 🙂 Liebe Grüße!

  12. suzy says:

    Was für ein spannender Reisebericht, danke! Die Situation im Nebel stelle ich mir sehr angsteinflößend vor, ich glaube da hätte ich kapituliert. Aber mit meiner Höhenangst hätte ich es wohl gar nicht soweit geschafft 🙂 Toll, dass Ihr durchgehalten habt!

    1. 1 THING TO DO says:

      Der Nebel hatte ja auch etwas Gutes: Man hat die Höhe nicht mehr ganz so krass wahrgenommen. 😀 Danke für’s Lob!

  13. prettynormalgirl says:

    Klingt echt wahnsinnig toll, aber ich kann mir auch vorstellen das so dichter Nebel so weit oben echt angsteinflößend ist! Trotzdem so ne Wanderung muss ich auch umbedingt mal machen 🙂
    Liebe Grüße
    Zoe von lifeofaprettynormalgirl.wordpress.com

    1. 1 THING TO DO says:

      Am Ende ist es gar nicht so schlimm, man muss nur Ruhe bewahren und den inneren Schweinehund austricksen. 😉 Liebe Grüße!

  14. Paleica says:

    also der erste teil des anstiegs gefällt mir richtig gut, wunderschön mit dem bergpanorama, alles ein traum! der weg nach oben hätte mir vermutlich einfach zuviel abverlangt ^.^ schön, dass ihr es heil geschafft habt!

    1. 1 THING TO DO says:

      Teil Zwei war dann bei allem Abenteuer auch ein bisschen „Augen zu und durch!“ – wir hatten ja auch dazu praktischerweise unsere Rucksäcke die ganze Zeit auf. 😉

  15. zeilentiger says:

    So dichter Nebel ist fies, und die stickige Hüttenluft mag ich auch nicht. Davon abgesehen: Stark! Da will ich auch hin!

    1. 1 THING TO DO says:

      Trotz ziemlicher Strapazen auch auf jeden Fall einen Ausflug wert! Die Landschaft ist einfach unbeschreiblich und macht alles wett. 😉

      1. zeilentiger says:

        Das glaube ich. Die Fotos sehen super aus. Gut, dass ihr euer Abenteuer heil überstanden habt. 😉

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