Reisetyp-Test: Bist du ein Slow Traveller?

Bist du ein Slow Traveller? Oder reist du eher auf der Überholspur? Zum Auftakt zu unserer Artikelserie rund um das Thema Slow Travel laden wir dich ein, in einem kurzen Reisetyp-Test herauszufinden, mit welcher Geschwindigkeit du eigentlich durch die Weltgeschichte reist. Geschrieben von John & Marc.

Reisetyp-Test

Unser Reisetyp-Test zum Thema Slow Travel verrät, ob du auf Reisen eher langsam oder schnell unterwegs bist.

Reisetyp-Test: Und wie schnell reist du so?

Der Begriff Slow Travel steht für eine entschleunigte Art des Reisens. Langsames Reisen bedeutet, jeden einzelnen Reisemoment wahrhaftig zu genießen statt eine Sehenswürdigkeit nach der anderen anzupeilen. Es geht darum, ein Reiseziel wirklich kennen zu lernen und die Kultur der Einheimischen gemächlich einzuatmen. Nicht zuletzt zielt Slow Travel aber auch darauf ab, den ökologischen Fingerabdruck  zu minimieren, den wir auf unseren Reisen zum Beispiel per Flugzeug oder Auto hinterlassen.

Bist du ein Slow Traveller?

In unserem kurzen Slow Travel Test sammelst du mit jeder Antwort einige Stundenkilometer. Am Ende erfährst du, wie schnell oder langsam du reist. Heißt: Je weniger Kilometer pro Stunde du schlussendlich auf dem Tacho hast, desto mehr hast du Slow Travel wohl bereits verinnerlicht. Wir wünschen viel Vergnügen! 🙂

 

Na, was hat dir unser Reisetyp-Test für ein Zeugnis ausgestellt? Reist du eher schnell oder langsam? Teile es uns gerne in den Kommentaren mit, und: Nimm‘ das Ergebnis bitte nicht allzu ernst. 😉 Und übrigens: Im Rahmen unserer Blogparade zum Thema Slow Travel berichten 40 Reiseblogger von ihren Erfahrungen rund um das langsame Reisen – mit jeder Menge Inspiration für dein nächstes Abenteuer.

Reisen um zu reisen!
John & Marc

32 thoughts on “Reisetyp-Test: Bist du ein Slow Traveller?”

  1. Anja says:

    Das ich eine waschechte slowtravellerin bin war mir eigentlich schon vorher klar, trotzdem eine tolle Idee. Aber wenn man mit dem Rad unterwegs ist, ist halt vieles anders. Da geht es nicht so sehr darum dies und jenes gesehen zu haben, sondern in das Land und die Landschaft einzutauchen.Natürlich will ich mir auch das ein oder andere ansehen, doch es kommt oft genug vor, dass ich einfach viel zu ko bin. Das finde ich dann schade, aber nicht wirklich schlimm. Auf Sehenswürdigkeiten stehe ich eh nicht so – viel zu viele Touris. Ich habe es mir inzwischen zur Angewohnheit gemacht in einer Stadt entgegengesetzt zu den Touristenströmen zu gehen. So sehe ich zwar weder X noch Y, entdecke dafür aber vielleicht einen tollen Markt und nette Gassen und in jedem Fall aber die Stadt, wie sie wirklich ist.

    1. 1 THING TO DO says:

      Tolle Einstellung zum Reisen! Wir versuchen auch immer gegen den Strom zu laufen. Bzw. ist das eigentlich übertrieben – wir laufen einfach, lassen uns treiben, da kann es schon vorkommen, dass man plötzlich in die Touri-Ecke kommt. 🙂 Aber auch dort kann man schöne Dinge finden. Man sollte dann nur nicht unbedingr behaupten, einen Ort wirklich zu kennen. Wobei das vielleicht ohnehin eine kleine Utopie für sich ist. 😉 Liebe Grüße!

  2. rike says:

    Waschechter Slowtraveller mit Tendenz zum Umweltbewusstsein! Ich hatte es befürchtet… 🙂

    1. 1 THING TO DO says:

      Was macht denn die Tendenz zum Umweltbewusstsein bei dir aus? Diesen Aspekt werden wir auch noch näher beleuchten. 🙂

  3. Chris says:

    Ein schönes Quiz – danke dafür! Hab es mit 27,27% zum Medium Speed Traveller geschafft. Das hätte ich auch so in etwa erwartet. Werde dann auch in den nächsten Tagen versuchen einen Beitrag zu eurer Blogparade einzureichen.

    Bis dahin liebe Grüße
    Chris

    1. 1 THING TO DO says:

      Schönes Ergebnis! Dann freuen wir uns schon mal auf deinen Artikel. 🙂

      Liebe Grüße

  4. Chrissy says:

    Sehr coole Idee! Mit einigen Tagen Verspätung habe ich es auch endlich geschafft das Quiz zu machen und und ich wurde zum Slow Traveler ernannt, yeah (18,18%) 😉
    Ich finde es absolut großartig, dass sich eure Beiträge immer wieder um das entschleunigte Reisen drehen. Als ich letztes Jahr in Südostasien unterwegs war, habe ich nur andere Reisende kennen gelernt, die wie die Irren durch die Region gerannt sind. Ich kam mir mit meiner Reiseeinstellung damals sehr alleine und unverstanden vor. Umso mehr freut es mich, dass es doch Gleichgesinnte gibt, die Wert drarauf legen, Reisen nicht als Konsumprodukt anzusehen, sondern, wie ihr es immer so schön ausdrückt, einfach „Reisen um zu reisen.“
    Vielen Dank und weiter so! 🙂

    Liebe Grüße
    Chrissy

    1. 1 THING TO DO says:

      Dann gehörst du ja quasi zu einer ganz besonderes Spezies! Und natürlich vielen Dank für deine Komplimente. 🙂

      Liebe Grüße
      John & Marc

  5. Klaus says:

    Ein waschechter Slowtraveller: 15 Punkte (6,82%):

    Oft heißt Reisen, sich selbst kennenzulernen. Für mich ist es wichtiger, andere Menschen richtig kennenzulernen, und das geht nicht in ein paar Wochen. Gut, dass sich das mit meiner Arbeit als Literaturübersetzer verbinden lässt. Das heißt aber auch, dass das Leben nicht immer so langsam ist, wie die Art zu Reisen. Doch auch hier lässt sich das Leben entschleunigen: Mit dem Bus in die Natur, oder mit dem Boot – oft dem einzigen Transportmittel – zu Freunden in die abgelegenen Gemeinschaften. Kraft und Ruhe tanken. Und am Amazonas und seinen Nebenflüssen gibt es so viel Natur und Ruhe, wunderbare Menschen und vielfältige Kulturen.

    Als Vorbereitung dient mir – natürlich – die Literatur. Und lieber noch als im landestypischen Restaurant esse ich dann doch bei meinen einheimischen Freunden.

    1. 1 THING TO DO says:

      Dann scheinst du dir den inoffiziellen Status als Slow Traveller ja eindeutig verdient zu haben! 🙂

  6. Ilona says:

    Manchmal wusste ich nicht ganz, was ich angeben soll, weil ich irgendwo dazwischen lag. Zum Beispiel bereite ich mich immer ausgiebigst vor, weil es mir Spaß macht und mich einstimmt, aber deshalb besuche ich das noch lange nicht alles, was ich gelesen habe und lasse mich dennoch treiben.
    Oder ich reise natürlich gerne individuell, aber zumindest (ein paar) Hotels suche ich mir schon vorher, buche aber dennoch nicht pauschal… na aber das Ergebnis stimmt trotzdem, denk ich: Medium 😀 Passt gut. Da es sich ja auch je nach Reiseziel ändert, wie ich reise.

    1. 1 THING TO DO says:

      Das ging uns ganz ähnlich, aber irgendwas mussten wir ja als Antwortmöglichkeit definieren. Trotzdem danke fürs Testen! 🙂

  7. Valentin says:

    Juhu 🙂 ich habs zum echten Slow Traveller geschafft. Ich glaube ja, mein Umweltbewusstsein hat da auch einen kleinen Teil zu beigetragen. Aber was soll ich mich an fremden Orten auf fremden Straßen herumärgern, der Busfahrer weiß schließlich wo’s lang geht.
    Aber zugegeben: Autofahren nach Karte macht auch richtig Spaß!

    Und ein bisschen Vorbereitung finde ich ideal, ich verstehe die Leute nicht die im Vorfeld den ganzen Urlaub verplanen. Vielleicht kann mir das hier jemand erklären?

    1. 1 THING TO DO says:

      Na dann Glückwunsch und danke fürs Kommentieren! 🙂

      Das Vorausplanen hat sicherlich auch viel mit der leider meist zu wenigen Zeit zu tun, die man auf einer Reise zur Verfügung hat… aber auch mit wenig Zeit kann man durchaus „langsam reisen“. Das ist am Ende auch eine Sache der Einstellung.

      Liebe Grüße!

      1. Valentin says:

        Wahrscheinich habt Ihr Recht mit der wenigen Zeit.
        Auch wenn ich finde, dass der Sinn des Reisens es ja nicht ist eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abzuhaken. Vielmehr möchte ich ja mit den Einheimischen in Berührung kommen und Touristenfallen meiden. Egal wie viel zeit zur Verfügung steht, man könnte ja beispielsweise die Anreise als Teil des Urlaubs ansehen. Die Anreise mit dem Zug beispielsweise: Man kommt schon irgendwie mit den Menschen ins Gespräch.
        Aber wie Ihr auch schreibt: bestimmt eine Sache der Einstellung.

  8. Alexandra says:

    Yeah, wir sind Medium Speed Traveller. Es gibt bestimmte Angwohnheiten, die ich mir einfach nicht abgewöhnen kann, dazu gehört z.B. im Internet und in den klassischen Reiseführern zu recherchieren und feste Sachen herauszusuchen, die zu besichtigen sind. Irgendwie gehört das für mich/uns zur Vorfreude dazu. Dennoch ist es natürlich herrlich, sich vor Ort überraschen zu lassen und vorgefasste Touren zu verlassen.

    1. 1 THING TO DO says:

      So eine Reisevorbereitung kann ja auch Spaß machen… so ein bisschen Urlaubsgefühl und Vorfreude ist ja schon dabei, wenn man den Reiseführer erstmals in der Hand hält. 😉

  9. Ariane says:

    Nette Idee mit dem Test 🙂 Aber ehrlich gesagt, finde ich es irgendwie doof, Slow Travel so mit Backpacking und einer bestimmten Reise-Art gleichzusetzen. Jeder definiert langsames Reisen und Entschleunigung auf Reisen für sich doch irgendwie anders.

    In meinem Leben gibt es sozusagen zwei verschiedene Arten von Reisen. Einmal allein, wo ich eigentlich lieber längere Zeit im Ausland lebe, anstatt zu reisen, wo ich, wenn ich denn mal wirklich reise, meist Couchsurfing benutze und somit automatisch mit Einheimischen in Kontakt komme, wo ich meistens öffentliche Verkehrsmittel nutze, wo ich, wenn ich fliege, selten vom gleichen Flughafen wieder zurückfliege… Und einmal mit meinem Freund, wo wir meistens 1-2 Wochen verreisen und dabei inzwischen normalerweise nur an einem Ort bleiben, höchstens vielleicht an zweien, als Unterkunft ein Airbnb-Zimmer nutzen, uns einen Mietwagen nehmen und die Gegend erkunden, dabei viel wandern gehen, eher unsere Zweisamkeit genießen als Leute kennen zu lernen, auch viel zu Hause in Selbstversorgung kochen anstatt immer essen zu gehen…

    „Langsames Reisen“ wäre nach eurem Test wahrscheinlich nur meine erste Art zu reisen, und doch fühle ich mich bei der zweiten immer tausendmal entspannter. Ich finde, langsames Reisen hat einfach etwas damit zu tun, auf Reisen auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören, Dinge auf sich zukommen zu lassen anstatt fest zu planen, entspannt zu reisen und sich einfach gut zu fühlen. Und das definiert doch irgendwie jeder anders 🙂

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke für deinen Kommentar! Du hast natürlich recht. Mal abgesehen davon, dass der Test keinerlei Anspruch auf Repräsentivität erhebt, haben wir uns bei der Wahl der Fragen an Lektüre zum Thema Slow Travel orientiert, wie sie schon zur Verfügung steht, darunter auch ein paar wissenschaftliche Quellen. Diese Texte repräsentiert der Test quasi. Dass darüber hinaus wohl jeder seine eigene Definition hat, kommt ja hoffentlich auch bald in den Artikeln zu unserer Blogparade raus. 🙂

  10. Paleica says:

    zu meiner sehr großen überraschung 😉 bin ich ein medium speed traveller. da hätte ich mich auch eingeordnet. schöne idee übrigens!

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke dir! Damit liegst du ja bestens im Schnitt. 🙂

  11. Marianne says:

    Hallo,
    ich lese gerne euren Blog und habe gerade den Slow Traveller Test gemacht. Der Test hat Spaß gemacht und das Ergebnis Medium Traveller trifft meine Art zu reisen gut, wie ich finde.
    Es gibt Reisen, die dienen eher der Erholung. Da reise ich mit dem Auto von Hamburg nach Sylt oder Usedon, erhole mich in einem airbnb-Appartment oder einer Ferienwohnung und entschleunige, indem ich gar kein Programm habe. Ich sehe, was kommt. Ich sehe, was ich oder/ und meine Familie gerade möchten.
    Es gibt auch Reisen, die dienen eher der Anregung. Da reise ich meist mit dem Flugzeug und sehe mir fremde Städte und Länder an. To-do-Listen mache ich vorher nie. Ich schaue vor Ort, was ich interessant finde und wonach mir ist. Und wichtig ist mir immer, Stadtteile und Orte zu besuchen, wo ich das tägliche Leben der Einheimischen mitlebe oder zumindest beobachten kann.
    Ich mag es auch, mich ganz klassisch mit einem Reiseführer (in Buchform) vorzubereiten und ich orientiere mich vor Ort mit einer Papierkarte oder einem Papierstadtplan. Das ist old-school, aber wunderbar.
    Danke für das Vergnügen eures Tests und viele Grüße
    Marianne
    http://www.alleinereisenjetzt.wordpress.com

    1. 1 THING TO DO says:

      Danke für deinen lieben Kommentar, Marianne! 🙂 Das klingt nach einer sehr aufgewogenen Art des Reisens. Liebe Grüße!

  12. Wolfgang says:

    Das Ergebnis trifft für meinen heutigen Reisestil zu, ich bin ja nun nahezu 75 Jahre alt. Früher bin ich ziemlich schnell unterwegs gewesen, aber fast ausschließlich mit Ö.V. – wollte aber so viel wie möglich sehen, möglichst viele Länder sehen, Länderpunkte bei MTP sammeln. Der Kontakt zu den Einheimischen war mir aber immer wichtig. Wäre diese Mischform nicht gewesen, wäre ich nicht der meistgereiste Deutsche geworden. Näheres dazu steht in meinem Buch „In siebzig Jahren um die Welt“. Es kommt am 17.Juni bei Ullstein raus. Ja – und bei euch noch vielen Dank für die tollen Blogs die ihr einstellt!

    1. 1 THING TO DO says:

      Tausend Dank! 🙂

      Das klingt interessant – welches Ergebnis kam denn bei dir heraus?

      Liebe Grüße!

  13. Atroksia says:

    Ich bin ein Medium Speed Traveller. Ich denke das passt gut zu mir 🙂 Stimme vollkommen mit dem Ergebnis überein.
    Hat echt Spaß gemacht euer Test 🙂

  14. Anonymous says:

    Hey 🙂
    Ich finde eure Idee mit dem Quiz echt toll! – Ich war ein Medium Speed Traveller und das passt echt gut. 😉

  15. Beat Company says:

    Sie haben 15 von 220 Punkten erreicht (6.82%) – Wow, du bist anscheinend ein waschechter Slow Traveller!

    Und als Ergänzung: Ich kaufe ausschließlich One-Way-Tickets.
    Das macht mich noch langsamer …

    1. 1 THING TO DO says:

      Respekt! Wie eine Schildkröte. 😀

  16. 7 Kontinente says:

    Medium Speed Traveller – im Durchschnitt stimmt das schon. Es gibt bei mir eher schnellere Reisen mit dem gleichen Flughafen für An- & Abflug. Dann gibt es auch Reisen wo ich zwei Monate um die Welt reise und dazwischen mit dem Camper die abgelegensten Orte suche.
    Es lebe der Individualismus! 🙂

  17. WoMolix says:

    Wir haben es nur zum „Medium Traveler“ geschaft. 😕
    Das liegt aber wohl daran, dass der Test vom Reisen mit eher „Steinhausunterkünften“ ausgeht. Wohnmobilisten wie wir, sind da wesentlich flexibler. Und, was mir zunächst auch nicht bewußt war, ist das Reisen mit dem Wohnmobil ökologisch wesentlich günstiger als Reisen mit Flugzeug oder Auto und Hotelunterkunft. Das hat zumindest das Ökoinstitut in Heidelberg in einer Modellrechnung herausgefunden.
    Wir würden uns eher als Show-Traveler bezeichnen. Dabei vernachlässigen wir Backpacker die als Hauptverkehrsmittel auf ihre eigenen Füße vertrauen und als Unterkunft das Ein-Mann-Zelt bevorzugen. 😉😉 Die sind wirklich Slow.😃

    1. 1 THING TO DO says:

      Wir sind selbst auch nur Medium Speed Traveller… 🙂 Zum Thema Wohnmobil lohnt es sich in dem Zusammenhang wahrscheinlich durchaus, noch einmal genau zu recherchieren. Oder ihr schreibt dazu etwas für die Blogparade. 😀 Ist ja am Ende auch als kleine Spielerei gedacht, aber die Slow Travel Grenze haben wir bewusst tief gehalten, weil das Konzept in der Theorie ja auch nicht immer ganz einfach umzusetzen ist, zum Beispiel als Vollzeitbeschäftigte.

      Liebe Grüße!

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